Söcking- Am 23.7.2016 trafen sich die Mitglieder der Kreisverbände Starnberg und Landsberg im Gasthof Obermeier, Söcking zur Aufstellung des Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017. Bekanntlich wurden der Landkreis Starnberg und der Landkreis Landsberg, dazu noch die Gemeinde Unterpfaffenhofen/Germering zu einem neuen Wahlkreis für die Bundestagswahl 2017 zusammengefaßt.

Nach kurzer Diskussion wurde das Parteimitglied Heinz Thannheiser aus Starnberg einstimmig zum Direktkandidaten gewählt. In einem Statement nach seiner Wahl wies Herr Thannheiser darauf hin, wie wichtig es sei, den Wählerinnen und Wählern mit seiner Kandidatur eine Alternative zur CSU anzubieten, die glaubwürdig und nicht nur verbal konservativ-liberale Werte vertrete. Seine Kandidatur verstehe er auch als zweifelsfrei demokratische Alternative zur AfD, die derzeit zwar bei vielen Protestwählern Anklang fand, aber bei der man  auch sehr fragwürdige, teils nicht eindeutig demokratische Tendenzen feststellen könne.

Danach wurde auch noch die Vorstandschaft der Bayernpartei, Kreisverband Starnberg, für die nächsten 2 Jahre neu gewählt, nachdem zuvor die Entlastung der bisherigen Vorstandschaft erfolgt war.
Im Amt als Vorsitzender wurde Dr. Wolfgang Bayrle ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Außerdem und ebenfalls ohne Gegenstimmen wiedergewählt wurden Rupert Pfänder als Schatzmeister und Thomas Freund als Schriftführer sowie Rainer Platz als Beisitzer. Neu in die Vorstandschaft kamen Christian Pfänder und Alexander Wertatschnik als Stellvertretende Vorsitzende, was insgesamt eine erhebliche Verjüngung der Vorstandschaft darstellt.
In seiner nachfolgenden Antrittsrede begründete der Vorsitzende seinen Optimismus für die bevorstehenden Wahlen mit dem´konsequent  Bayerns Interessen verfolgenden Programm der BP, das von der Partei ernsthaft verfolgt werde und nicht nur als Lippenbekenntnis, wie dies bei der CSU der Fall sei, die in der Vergangenheit, wenn es zu Abstimmungen im Bundestag kam, dann doch wieder mehrheitlich mit Merkel gestimmt habe. Als augenfälligste Beispiele nannte er die verfehlte Euro-Politik und die Flüchtlingspolitik der Union, wo die BP schon seit langem ein vertrags- bzw. rechtskonformes Verhalten unserer Regierungen fordert. Die BP sei, was die Euro-Ausstiegs- Forderung angehe, eigentlich das Original und nicht die AfD, bei der man ja im übrigen nicht sagen könne, wohin diese Partei sich noch entwickle und , ob sie dann noch als eindeutig demokratische Kraft einzustufen sei. Die Lösung der Probleme gelinge deshalb am besten, wenn Bayern seine Geschicke künftig nach dem Muster der vielen kleineren Staaten Europas möglichst weitgehend selbst in die Hand nehme.

Pressemitteilung Kreiverband Starnberg

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